Kontakte (per Bluetooth) zwischen Gigaset Mobilteilen übertragen
Um Kontakte direkt zwischen zwei Gigaset Mobilteilen (in meinem Fall SL37H und SL400H) zu übertragen, gibt es zwei Wege:
- Senden an INT
- VCard per Bluetooth
Beides wird in den Gigaset Handbüchern beschrieben und wäre insoweit völlig problemlos, falls es da nicht ein paar Fallstricke gäbe, die nirgendwo erwähnt sind.
Senden an INT
“Senden an INT” wäre einfach und bedarf keiner weiteren Erläuterung. Dieser Weg funktioniert aber nur, wenn beide Mobilteile an einer Basis angemeldet sind, die einen solchen Datenaustausch unterstützt. Die Fritzbox tut das offenbar nicht, wie ich nach zahllosen Versuchen zu ahnen begann und wie mir dann auch von AVM auf Nachfrage bestätigt wurde.
vCard per Bluetooth
Wenn die Mobilteile also an eine Fritzbox gekoppelt sind, bleibt nur die Übertragung per Bluetooth. Das ist auch nicht viel schwerer, aber ich habe mich dabei womöglich etwas dumm angestellt, und damit euch das nicht passiert, hier eine Schritt für Schritt-Anleitung:
Zuerst muss man die Geräte miteinander bekannt machen:
- Auf beiden Mobilteilen Bluetooth aktivieren
- Auf einem der beiden Geräte “Suche Datengerät” anwählen (am SL37 z.B. im Menü Extras > Datentransfer > BT)
- Warten, bis die Liste mit den gefundenen Geräten angezeigt wird
- Das betr. Gerät auswählen, Optionen > Gerät vertrauen > OK
- Frei gewählte PIN eingeben, z. B. 0000
- Nun erscheint auf dem zweiten Gerät die Meldung “Bitte vereinbarte PIN eingeben für xyz”
- Hier nun die gleiche PIN eingeben
- “In die Liste der bekannten Geräte aufnehmen?: JA
Fertig. Nun sind die Geräte miteinander bekannt und man kann Kontakte übertragen:
- Auf dem Quell-Gerät das Telefonbuch aufrufen, dann
- Optionen >
- Eintrag (oder Liste) senden >
- vCard via BT >
- OK >
- Zielgerät wählen
Voilà. Übertragung läuft.
Jamie Rubin: Der Weg zum papierfreien Büro
In seinem Blog beschreibt der sympathische Science Fiction Autor Jamie Todd Rubin seinen Weg zum papierfreien Leben. Evernote spielt dabei eine zentrale Rolle. Sehr interessant.
Bisher erschienen in seiner Reihe “Going paperless”:
- 3 Tools of the Trade
- A process for going digital in 10 minutes a day
- Securing your digital file cabinet
- Digitize instruction manuals and use QR codes (s. auch hier!)
- Tips for organizing your digital file cabinet
- How I use Evernote to “remember everything”
- To scan or not to scan, that is the question
- To be continued …
Jamie ist übrigens “Evernote Botschafter”. Und wenn man seine Artikel liest, dann versteht man, dass er ein echter Überzeugungstäter ist. :)
Kontakte aus Apple Adressbuch zur Fritzbox 7390 übertragen

Hintergrund: Früher hatte ich meine drei Gigaset DECT-Mobilteile an einer Gigaset-Basisstation angemeldet. Seit ich aber eine geniale Fritzbox 7390 angeschafft habe, die über ein integriertes DECT-Modul verfügt, können die Mobilteile direkt daran angemeldet werden; die zusätzliche DECT-Basisstation ist damit hinfällig.
Wie manch anderer Fritzbox-Anwender (z.B. hier, hier, und hier) stand ich nun aber vor dem Problem, dass bei ankommenden Anrufen auf meinen DECT Mobilteilen anstelle des Klarnamens nur noch die Telefonnummer des Anrufers angezeigt wurde, obwohl die erforderlichen Daten alle nach wie vor in den Mobilteilen gespeichert waren!
Es hat ein bisschen gedauert, aber Google war wieder mal mein Freund und ich fand heraus, dass die Namen und Nummern zwingend im Telefonbuch der Fritzbox (!) hinterlegt sein müssen, wenn sie auf den Mobilteilen angezeigt werden sollen. Es reicht nicht aus, dass sie in den Mobilteilen gespeichert sind! (Dort werden sie allerdings wiederum auch noch mal benötigt, wenn man aus dem Telefonbuch wählen möchte, weil die Mobilteile zum Wählen wiederum nicht direkt auf das Telefonbuch der Fritzbox zugreifen können. Das nennt man wohl “doppelt gemoppelt”.)
Will man nun nicht Hunderte von Kontakten händisch ins Fritzbox Telefonbuch eintippen, braucht man einen Weg, diese irgendwie zu synchronisieren. Die offizielle Auskunft, die ich vom AVM-Support auf meine entsprechende Anfrage erhielt, lautete: “Das Telefonbuch Ihres iMac lässt sich nicht mit uns bekannten Verfahren auf die FRITZ!Box übertragen.”
Das stimmt nicht!! Es gibt doch einen Weg - und den kennt offensichtlich nicht einmal der AVM Support selbst. Man braucht dafür:
(a) ein iPhone oder iPad
(b) darauf installiert die kostenlose App Fritz!App Fon
(c) außerdem müssen die Kontakte zwischen Adressbuch und iOS Gerät synchronisiert sein - was man aber bei jedem, der einen Mac und ein iOS Gerät besitzt, getrost annehmen darf. (Falls nicht, hier steht, wie’s geht: klick.)
Wenn diese Rahmenbedingungen gegeben sind, dann ist es ein Leichtes, die Kontakte aus dem Adressbuch in die Fritzbox zu bekommen:
Man startet einfach die Fritz!App Fon auf dem iDevice, wählt darin das lokale Telefonbuch aus …

… klickt dann auf der Hauptseite auf den “Mehr”-Button …

… wählt hier “Kontakte exportieren” …

… und wie von Zauberhand wird man mit einer E-Mail beglückt, die die gesamten Kontakte in einer angehängten XML-Datei enthält. Für alles weitere braucht man nur noch der sehr präzisen Anleitung zu folgen, die direkt in der E-Mail beschrieben wird:
“Im Anhang finden Sie einen Export Ihrer Telefonkontakte vom Gerät “iPhone”. Die Telefonkontakte können Sie in Ihre FRITZ!Box importieren. Bitte beachten Sie: Dabei werden sämtliche bisherigen Einträge im gewählten FRITZ!Box-Telefonbuch gelöscht und durch Ihre Telefonkontakte ersetzt.
Telefonkontakte importieren:
1. Speichern Sie die angehängte Datei auf Ihrem Computer.
2. Öffnen Sie die FRITZ!Box-Benutzeroberfläche.
3. Wählen Sie unter “Telefonie / Telefonbuch” das Telefonbuch aus, das ersetzt werden soll.
4. Wählen Sie über “Wiederherstellen” die Datei mit Ihren Telefonkontakten aus.
5. klicken Sie auf “Telefonbuch Wiederherstellen”. Ihre Telefonkontakte werden in die FRITZ!Box importiert.”
Dieser (Um-) Weg scheint beim AVM-Support (noch) nicht bekannt zu sein, obwohl ausschließlich Bordmittel von AVM involviert sind. Aber egal, Hauptsache ist ja, dass es einen Weg gibt und dass dieser funktioniert.
QuickSync mag keine iCloud-Kontakte
Heute wollte ich mein brandneues Gigaset DECT-Mobilteil SL400H mit Kontakten bestücken. 500 passen drauf. Auf meinem Mac Adressbuch habe ich aktuell knapp 800 Kontakte, deshalb habe ich im Adressbuch eine Gruppe namens “Gigaset” angelegt. Dann die aktuelle Version von Gigasets Quicksync geladen, den iMac und das Mobilteil per Bluetooth oder USB verbunden, und die Synchronisierung gestartet … Fehlanzeige!
Leider konnte ich Quicksync nicht überreden, meine Kontakte oder Kontakt-Gruppen anzuzeigen. Nicht die “Gigaset”-Gruppe und auch keine andere. Einen Grund dafür konnte ich nicht herausfinden. Also gut, dann kopiere ich eben die betreffenden Adressen manuell ins Quicksync Kontakte-Fenster. Dachte ich. Leider war auch diese Aktion nicht von Erfolg gekrönt. Es passierte … rein gar nichts. Keine Reaktion, keine Fehlermeldung, gar nichts. Leider auch kein Hinweis auf Ursachen für das störrische Verhalten oder gar hilfreiche Tipps zur Lösung.

Also befragte ich das allwissende Google. Es scheint wohl so zu sein, dass Quicksync ein Problem mit Kontakten bzw. Adressbüchern hat, die mit iCloud synchronisiert werden. In dem Fall hilft es nur, die iCloud-Synchronisation der Kontakte vorübergehend abzuschalten (Systemeinstellungen > iCloud > Haken bei Kontakte weg). Die folgende Frage, ob man die Kontaktdaten auf dem Mac behalten möchte, unbedingt mit “JA” beantworten!

Sicherheitshalber würde ich auch unbedingt vorher ein Backup der Kontaktdaten machen (Ablage > Exportieren … Adressbucharchiv)!!
Nach dem Deaktivieren werden nun bei einer erneuten Verbindung mit Quicksync die Gruppen korrekt angezeigt und man kann die Synchronisation laufen lassen oder auch die Kontakte manuell reinziehen.
Danach kann man den iCloud-Sync für die Kontakte wieder aktivieren. Hier hat man keine andere Wahl als Kontakte zusammenführen zu lassen, was auch ok ist, jedenfalls wenn man in der Zwischenzeit nichts geändert hat.
Wenn man mehrere Bluetooth-fähige Mobilteile sein eigen nennt, würde ich dann von diesem einen synchronisierten Gerät aus die anderen per BT mit den Kontakten versorgen. Auf diese Weise umgeht man einerseits mögliche Sync-Probleme in Bezug auf das deaktivierte iCloud, und außerdem kann man dann zuvor auch auf dem ersten Mobilteil ggf. Korrekturen an den Kontakteinträgen vornehmen (z. B. haben die Gigasets ja bis heute kein Feld für Firma, weshalb dann beim Sync auch gerne Personen und Firmennamen durcheinander gewürfelt werden.)
Richtig befriedigend ist die ganze Sache so zwar noch nicht, aber immerhin besser als wenn man fünfhundert Kontakte von Hand ins Gerät eintippen müsste.
- Im Gigaset-Forum
- Im MacUser-Forum:
- Bei Mark/Space (andere Software, gleiches Problem, gleicher Lösungsvorschlag)
Evernote-Notiz blitzschnell per QR-Code aufrufen
Ein Artikel aus dem Blog “Evernote für Pfiffige” hat mich auf diese überaus praktische Anwendung für Evernote gebracht.
Seit Längerem schon sammle ich die Betriebsanleitungen aller möglicher Geräte in Evernote. Wenn ich mal nicht weiter weiss - etwa, wie ich meinen Backofen auf Sommerzeit umstelle *rolleyes* - dann hol ich mein iPad oder iPhone, starte Evernote und schaue im entsprechenden Geräte-Handbuch nach. Das geht in der Regel schon wesentlich flotter als die Suche nach dem irgendwo ganz hinten abgelegten, gedruckten Handbuch. Zumal man dank Evernotes automatischer Texterkennung auch problemlos im gespeicherten PDF nach Stichwörtern (hier z. B. “Uhr” oder “Zeit”) suchen kann.
Und wie ich jetzt entdeckt habe, lässt sich dieser Arbeitsablauf sogar noch kräftig beschleunigen, nämlich mittels eines Quick Response Codes, kurz QR-Code! Und das geht so:
Man fertigt aus dem in Evernote als “Notiz” abgelegten Manual ein QR-Code Label an und bringt dieses Label dezent irgendwo am Gerät oder in dessen Nähe an. Von nun an braucht man nur noch mit dem Smartphone den QR-Code zu scannen, ruckzuck öffnet sich die Evernote App und darin das betreffende Dokument! Wow.
Das ist total genial. Deshalb hier nochmal ganz langsam, Schritt für Schritt, zum Mitschreiben:
1.) Erstellen eines QR-Codes für das Manual
Voraussetzung ist natürlich, dass das betreffende Manual in Evernote abgelegt ist; darauf gehe ich hier nicht weiter ein, jeder Evernote Nutzer weiß wie man das macht.
In der Evernote App am Mac rechtsklickt man nun auf den betreffenden Eintrag und wählt aus dem Dropdown-Menü den Eintrag “Notiz-Link kopieren”.
Sodann besucht man eine beliebige Website, die eine URL in einen QR-Code verwandeln kann (z. B. qrcode-generator.de, goqr.me, i-nigma).
Dort fügt man den Code aus der Zwischenablage in das URL-Eingabefeld ein (z. B. per CMD-V), klickt auf “Erstellen” und erhält unmittelbar einen prachtvollen, individuellen QR-Code. Diesen kann man nun lokal abspeichern, ausdrucken und am Gerät anbringen.
2.) Aufrufen des Manuals am Mobilgerät
Man braucht
- Ein iPhone oder anderes geeignetes Mobilgerät,
- darauf eine QR-Reader App (z.B. i-nigma)
- und natürlich die Evernote App
Am iPhone startet man nun i-nigma, hält die Kamera vor den QR-Code, i-nigma scannt den QR-Code und leitet die Information direkt an die Evernote App weiter, die wie von Zauberhand startet und das gesuchte Handbuch öffnet!
Das war’s! Irgendwie magisch, oder nicht?
Natürlich funktioniert das nicht nur mit Manuals, sondern lässt sich auch leicht auf andere Anwendungsfälle übertragen. :)
Weitergehende Informationen rund um das Thema QR-Code finden sich z. B. hier:
Zehnmal mehr machen mit Evernote
Georg Holzer führt uns in seinem Blog auf einen interessanten Rundgang durch Evernote und gibt auch zahlreiche gute Tipps für die Nutzung.
10 Tipps, um Evernote effektiv zu nutzen
- Shortcuts lernen
- Evernote als Kontaktmanager nutzen
- Notizen in die Favoritenleiste packen
- Lokale Ordner nutzen, um Uploadvolumen zu sparen
- Notizbücher mit anderen teilen
- Evernote Links
- Auswahlen speichern
- Mobile Versionen voll ausnutzen
- Tweets an Evernote senden
- E-mails an Evernote senden
Digitale Notizboxen: Evernote vs. Memonic
Nachdem ich vor etwa einem Jahr zunächst das Elefantenhirn Evernote als digitalen Notizenbehälter entdeckt hatte, lief mir kurz darauf im Internet ein Eichhörnchen über den Weg: Memonic. Memonic gefiel mir als visuell orientiertem Menschen auf Anhieb besser als Evernote und weckte deshalb mein Interesse.
Damals wurde ich im Netz auf eine Computerbild Sonderaktion aufmerksam, bei der man einen lebenslangen Memonic Account für nur 3,33 Euro buchen konnte. Ich habe natürlich zugeschlagen und sodann einige Monate lang Memonic am iMac, iPhone und iPad benutzt. Primär, weil es mir optisch besser gefiel, aber auch wegen des hervorragenden und leistungsfähigen Web-Clipper Werkzeugs.
Mittlerweile bin ich aber wieder zu Evernote zurück gewechselt. Grund: So schön Memonic auch anzusehen ist, im täglichen Gebrauch gab es immer wieder kleinere und größere Probleme, die mir zunehmend auf die Nerven gingen: Mal wurde ein Foto inline angezeigt, mal nur als Attachment, mal ging ein am iPhone geschossenes Foto komplett verloren, dann wieder stürzte die App gerne sang- und klanglos ab, Tags ließen sich nur über Umwege ändern usw.
Vor ein paar Wochen haben die schweizer Entwickler nun ein neues Projekt angekündigt: Squirro. Dieses Projekt verfolgt einen anderen Ansatz als Memonic (erinnert mich in mancher Hinsicht an Springpad) und scheint mehr Profit zu versprechen. Wogegen ich grundsätzlich überhaupt nichts einzuwenden hätte; ich befürchte allerdings, dass dadurch nun die Entwicklung von Memonic nur noch mit gebremsten Schaum vorangetrieben wird.
Bei Evernote dagegen läuft alles wie es soll, nur vielleicht an der Schönheit hapert es im Vergleich. Aber die liegt eh im Auge des Betrachters. Und das Wichtigste bei einer solchen Produktivitäts-Anwendung ist, dass die Funktionalitäten stimmen. Ich hätte gerne eine europäische App unterstützt, aber nun bin ich eben wieder bei Evernote gelandet.
Was Evernote im Vergleich so einzigartig macht:
- Spotlight-Integration! Wer am Mac die Evernote App nutzt, der kann sämtliche in Evernote abgelegten Notizen blitzschnell mit der Suchfunktion von OS X finden.
- OCR-Texterkennung für PDFs und Bilder! Wirklich unglaublich: Selbst gestickten Text auf dem Foto eines T-Shirts erkennt Evernote und macht ihn über die Suche auffindbar.
- Apps für alle relevanten Plattformen: Neben Apps für Mac und Windows werden auch praktisch alle mobilen Plattformen wie iOS, Android, Windows Phone, Palm, Blackberry, Web OS, Symbian bedacht.
- Evernote ist der Marktführer. Lt. dieser Infografik sind von den 13 Millionen Nutzern allein 600.000 zahlende Premium-Nutzer. Damit dürfte der Bestand des Unternehmens auch langfristig verhältnismäßig sicher sein.
- Wenn man die Evernote App für Mac oder Windows verwendet, hat man alle Notizen zusätzlich offline gespeichert. Das perfekte Backup, mal umgekehrt! ;)
Besonders praktisch ist bei Evernote übrigens auch, dass man im Bedarfsfall einfach mal für einen Monat auf Premium upgraden kann und danach wieder auf die kostenlose Version zurückfallen kann. Das kann z.B. sinnvoll sein, wenn man einmal seine 60 MB monatliches Upload-Volumen mal überschreiten muss. Oder wenn man seinen Benutzernamen ändern möchte.
Ich selbst habe allerdings ein Premium-Jahresabo erworben. Denn ich finde, dass man die Entwickler von derart nützlicher Software auch finanziell unterstützen sollte. Ganz eigennützig auch deshalb, weil ich Evernote für längere Zeit nutzen möchte, also sollte das Unternehmen auch auf einem soliden Fundament stehen.
Ein paar Vergleiche und ausführliche Besprechungen der beiden Kontrahenten habe ich hier gefunden:
Oder auch einfach googeln nach “Evernote vs Memonic”.
Tolle Anleitung für die Camera+ App
Jeder iPhone Besitzer, der sich für iPhoneografie interessiert, dürfte Camera+ kennen. Camera+ kann alles, was die normale Kamera App kann, nur besser, schöner, leistungsfähiger ;)
Ein Anwender hat sich die Mühe gemacht und hier eine umfangreiche Anleitung der Foto-App in Version 3 veröffentlicht.
Welche Benutzer nutzen die Freigaben am Mac?
Betreibt man ein drahtloses Netzwerk - und wer tut das nicht -, und arbeitet man an einem Mac, dann kommt es beim Abmelden oder Herunterfahren des Computers gerne mal vor, dass eine Meldung erscheint, die sinngemäss sagt “Soundso viele Benutzer nutzen die Freigabe dieses Computers. Wenn Sie neu starten, werden diese Benutzer getrennt.”

Ich bin nicht gerade ein Netzwerkprofi, meine Kenntnisse beschränken sich auf das absolut Nötigste. Aber ich wollte gerne mal wissen, ob sich feststellen lässt, wer diese Benutzer eigentlich sind. Nach ein wenig googeln bin ich zu folgenden Erkenntnissen gelangt:
In den Systemeinstellungen öffnet man die Rubrik “Freigaben”. Dort sieht man an den Häkchen, welche Freigaben aktiviert sind. (Meist sind das die Dateifreigabe und vielleicht auch die Druckerfreigabe.)
Wenn man nun rechts auf den Optionen-Knopf klickt, geht ein Fenster auf, in dem die aktuell angemeldeten Benutzer aufgeführt sind.

(OS X 10.7.3)
iCloud am iPhone 3G einrichten
Zitat aus Michaels Blog-Beitrag: “Wer ein iPhone 3G besitzt und sich vom Freundes- und Bekanntenkreis nicht einreden lassen will, dass es veraltet sei, der kann das Gerät problemlos so konfigurieren, dass es die iCloud-Dienste E-Mail, Kalender, Kontakte und iPhone finden unterstützt.”
Es scheint einwandfrei zu funktionieren, wie auch die zahlreichen Kommentare im Blog zeigen. Allerdings auf Kosten der Batterielaufzeit! Die scheint erheblich in die Knie zu gehen. Als sollte man sich zuvor gut überlegen, was einem wichtiger ist: permanente automatische Synchronisation der Kontakte oder lieber eine lange Ausdauer des Akkus.
Bevor man diese Anleitung umsetzt, ist es sicher empfehlenswert, ein Backup vom aktuellen Stand des Adressbuchs zu machen: Adressbuch-Menüleiste > Ablage > Exportieren … Adressbucharchiv. Dann kann nichts passieren, denn man kann im Notfall seine Daten immer wieder importieren. :)
Wenn man Time Machine im Einsatz hat (was man ohnehin nur empfehlen kann!), dann findet man frühere Backups hier: ~/user/Library/Application Support/AddressBook/
Todo-Apps für iPhone, iPad und Mac (Teil 2)
In diesem Beitrag habe ich vor etwas mehr als einem Monat meine Sicht der Dinge zu einigen Aufgaben-Apps dargestellt. Heute nun ein Update.
Wie man in meinem ersten Beitrag lesen konnte, nutze ich seit längerer Zeit Apps aus dem Things Universum, um den Überblick über meine täglichen Aufgaben zu behalten. Meine größten Kritikpunkte waren das Fehlen einer Cloud-Synchronisationsfunktion und von Erinnerungen, und nicht zuletzt auch die schlechte bis fehlende Kommunikation seitens Cultured Code mit ihren Anwendern, die händeringend auf das seit Jahren (!) angekündigte Cloud Sync Feature warten.
Ungefähr zur gleichen Zeit, als ich den Artikel verfasste, gab Cultured Code gerade die Public Beta von Things Cloud frei. Nun konnte die testfreudige Öffentlichkeit die neuen Sync-Fähigkeiten ausprobieren. Normalerweise nehme ich eher nicht an Beta-Tests teil, aber in diesem Fall habe ich mal eine Ausnahme gemacht. Weil die Berichte der Betatester praktisch ausnahmslos sehr vielversprechend bis euphorisch waren, habe ich mich hier dafür angemeldet.
Die Anmeldung ging schnell und reibungslos. Für den Mac gibt es eine eigenständige App, für die iOS Geräte kann man innerhalb der jeweiligen App einen Schalter umlegen. Am Mac läuft Things Cloud Beta und das “alte” Things dann als getrennte Apps nebeneinander. Das bedeutet auch, dass man seine To-Dos in die neue Things Cloud Beta App übernehmen muss.
Ich habe das manuell getan. Cultured Code hat aber schon angekündigt, demnächst ein Import-Tool für den Import der Aufgaben aus der früheren Version in die neue bereit zu stellen, um den Übergang reibungsloser zu machen. Wobei man in der manuellen Übertragung auch Vorteile sehen kann, weil man dabei gezwungen ist, mal auszumisten.
Um es kurz zu machen: Nach einer Woche Praxisbetrieb von Things Cloud Beta kann ich ohne Einschränkungen sagen, dass es ein Vergnügen ist, damit zu arbeiten. Die Synchronisation läuft völlig ohne mein Zutun im Hintergrund, und das blitzschnell und völlig reibungslos. Auf allen Geräte, auf denen Things bei mir läuft - also am iMac, auf iPhone und neuerdings auch auf dem “New iPad” :) - habe ich nun stets zuverlässig den identischen, aktuellsten Stand.
Kurzum: Ich bin begeistert!
Wenn die Cloud-Synchronisation auch im Echtbetrieb so stabil und perfekt läuft, dann hat sich das elende Warten für die Things User am Ende gelohnt.
Weshalb hat es denn überhaupt so lange gedauert? In ihrem Blog schreiben die Jungs von Cultured Code, dass sie einen eigenen Sync-Service entwickeln wollten, weil sie sich nicht auf die verfügbaren, bekannten Delinquenten wie z. B. Dropbox oder iCloud verlassen wollten, u.a. wegen gewisser Einschränkungen - so ist etwa iCloud erst ab OS X Lion kompatibel -, und weil für die Zukunft weitere schicke Features geplant seien, für die der Sync-Dienst geeignet sein muss. Außerdem scheint es, dass CC ihren Sync-Dienst auch anderen Anbietern zur Verfügung stellen wollen.
Also, damit ist meine Suche bis auf Weiteres beendet und ich bin nun wieder definitiv bei Things angekommen.

